Mit der Fähre geht’s wieder nach
Mersing. Von dort fahren wir bis in die Nacht mit einem Bus und
Langstreckentaxi nach Kuala Tahan - Das Tor zum Taman Negara.
Nachts sind überall Kühe und Büffel auf der Straße, und viele
Jugendliche fahren Rennen mit ihren Mopeds ohne Licht - Da bleibt man
wach :)
Ab in den Jungle. 4-5 Stunden lang
wandern. Es gibt einen 50m hohen Baumkronenweg, der nur schaukelt,
schwankt und 30cm breit ist. Nervenkitzel pur. Es ist unglaublich
heiß, schwül und matschig. Man schwitzt im Stehen. Es gibt hier
Tiger, Elefanten, Affen, Taranteln, Rehe, Wildschweine, Hornvögel,
rießige Insekten, Schmetterlinge, ...
Asri, ein im Jungle aufgewachsener Einheimischer (von den Orang Asli) Fremdenführer hat uns
mit auf eine Stromschnellentour in seinem kleinen Boot genommen. Er hat uns am Abend zuvor angesprochen, als wir uns mit den neuen Nachbarinnen anfreundet haben. Evi und Ann aus Bayern :)
Zur Abkühlung sind wir im Fluß schwimmen
gewesen. Es war so interessant, das wir gleich noch mit ihm eine
Nachtsafari gemacht haben. Der Jungle kann so unglaublich laut sein.
Wenn wir wieder einmal in Taman Negara sein sollten, werden wir auf jeden Fall eine Mehrtagestour mit freier Übernachtung im Jungle, mit Asri machen. Der Jungle ist sein zu Hause. Er kennt jede Pflanze, und jedes Tier. Einfach unglaublich.
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