Donnerstag, 21. August 2014

Wüstendurchquerung (Simpson Desert) zum Uluru (Ayers Rock)

Angekommen in Birdsville (einem kleinem Dorf), 
bereiten wir uns auf unsere Wüstendurchquerung vor.

Wasser- und Essensvorräte auffüllen, versichern das alles festgeschnallt ist, Reifendruck verringern 
... und los :)



OK - Kaffee und Kuchen gab es auch ;)



Die Deutschen sind echt überall :)



Falls man es nicht schaffen sollte -
Abschleppen kostet bis zu 10.000 Dollar (von der Mitte der Wüste)
Für uns keine Option ;)





Das Simpson Desert ist eine 200.000 km² wasserlose große Halbwüste.  



Die höchste Sanddüne ist der Big Red


30m hoch :)





Gleich nach der ersten hohen Sanddüne trafen wir auf eine Gruppe Australier, die in die selbe Richtung fuhren.
Wir wurden gleich mit aufgenommen :)









Feuerwerk - nur für uns :)
Steve ist Pyrotechniker und hat alles mitgebracht.






Die Gruppe war der Hammer.

Steve ist Offroad Trainer und Pyrotechniker, Michael ist Karrosserieklemptner und hat seine eigene Werkstatt,
Troy ist LKW Fahrer, Rod hat eine Spedition, Helen ist Altenpflegerin, Chelsea geht noch zur Schule, David wohnt immer ein halbes Jahr in Thailand und ist Rentner, und Denise hat Feuer im Blut
- Ihre Eltern sind Griechen.

Bei Poeppel Corner (mitten in der Wüste) gab es Eis für alle :)
Denises Bruder besitzt eine Eisfabrik.



Peoppel Corner -
An diesem Punkt treffen sich Nord Australien, Queensland und Süd Australien.




Immer wieder fahren wir durch trockene Salzseen.













Unser Swag (Australischer Schlafsack) 
Schlafsack mit eingebauter Matraze.


Lamm über Lagerfeuer :)



Verrückt - im Umkreis von 1000km gibt es nur diesen einen Gumtree.
Keiner weiß wie er in die Mitte der Wüste gekommen ist.
Der Name - lonely gumtree


Immer wieder finden wir Wildblumen.


Michael ist Hobby Rennfahrer :)






Nach vier Tagen in der Wüste erreichen wir Dalhousie Springs.
Eine heiße Quelle.



Mit kleinen Fischen, die die Haut säubern ;)


Unser Nachbar auf dem Campingplatz.


Weiter ging es nach Mt. Dare.
Dem ersten Roadhouse mit Tankstelle - nach 5 Tagen.





Wir haben die Zeit sehr genossen und viel Spaß zusammen gehabt. 


Irgentwie schade - wir wären gern länger mit unseren neuen Freunden unterwegs gewesen.


Auf geht es zum Zentrum Australiens.



Die geografiche Mitte Australiens - Lambert Centre


Diese Gruppe läuft von Alice Springs nach Adelaide.
Sie sammeln Geld um Schlafsäcke für Obdachlose zu kaufen.



Alice Springs ist eine kleine Stadt mit vielen interessanten Einrichtungen.



Zum Beispiel der School of Air.

Die 1951 gegründete Schule wird auch heute noch mit aktuell 188 Schülern genutzt.
Von hier aus werden Kinder auf einem Gebiet von 1,3 Mio. km² mittels Rundfunk- und Satellitenübertragung unterrichtet.
Heute benutzen sie Webcams, früher waren es Hochfrequenzradiowellen.



Oder den Royal Flying Doctor Service.

Sie machen Hausbesuche in einem Gebiet von rund 2,3 Mio. km² und können zu den entlegensten Farmen fliegen.
Im ganzen Land sind sie verteilt und können innerhalb von 2 Stunden in ganz Australien sein.




Total verrückt.
In Alice Springs haben wir wieder unsere Freunde getroffen, die Richtung Darwin unterwegs sind.
Zusammen haben wir ein paar tolle Tage verbracht.


Es ging in die West MacDonnell Ranges.
Es gibt hier sehr viele Schluchten und schöne Wanderwege.


Ormiston Gorge













Schon von weitem kann man den Kings Canyon sehen.
Eine unglaublich schöne Schlucht mit einer Oase (Garden of Eden) voller Palmfarnen rund um ein natürliches Wasserbecken.



















Sieht aus wie ein Gesicht - oder?


Leider mußten wir uns hier wieder verabschieden.
Vielleicht trifft man sich auch noch einmal ;)

Für uns ging es weiter Richtung "Mitte" und da ist er... :)


Uluru (Ayers Rock)


Ein unglaublich schöner Ort.


Auch die Kata Tjuta (Olgas) sind von hier aus zu sehen.








Immer wieder sieht der Uluru anders aus.
Wir sind den Base Walk, um den Uluru herum gegangen (3 - 4 Stunden).


Es gibt viele heilige Orte, die man von nahem nicht fotografieren soll.


Der Uluru ist 3,6km lang und nur ein Drittel ist sichtbar, 348m.


Wir haben den Koloss nicht bestiegen, aus Respekt.
Viele machen es trotzdem.



Die Kata Tjuta (Olgas) sind nur 35km westlich vom Uluru.
Es sind 36 Felskuppeln mit tiefen Tälern und steilwandigen Schluchten.
Der höchste Felsen ist 546m hoch und es gibt einen schönen Wanderweg.
Valley of theWind - 7,4km lang



Auch hier ist das Klettern nicht erwünscht, da es auch ein heiliger Ort ist.





Über eine halbe Stunde wurden wir von kleinen Vögeln auf unserer Wanderung unterhalten.
Ein kleines Konzert, nur für uns ;)



Wir haben unseren letzten Sonnenuntergang hier sehr genossen.

Jetzt geht es wieder nach Südaustralien, nach Coober Pedy.
Eine Stadt, die für ihre Opalmienen bekannt ist, und ihre alten unterirdischen Häuser und Kirchen.

Viele liebe Grüße in die Heimat.
Denise & Frederic

















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