Mit der Fähre ging es von Wellington (Nordinsel) nach Picton (Südinsel), und wir hatten einen tollen Sonnenuntergang im Queen Charlotte Sound.
Unser erstes Ziel war der Abel Tasman Nationalpark, dem kleinsten und geschichtlich interessantesten Nationalpark Neuseelands.
1642 erreichte der niederländische Seefahrer Abel Tasman als erster Europäer Neuseeland und ging hier vor Anker.
1642 erreichte der niederländische Seefahrer Abel Tasman als erster Europäer Neuseeland und ging hier vor Anker.
Der Split Apple Rock
Ein kleiner Korora (der kleinste Pinguin der Welt mit max. 30cm Größe) hatte sich in den vielen Höhlen versteckt - wir haben ihn trotzdem entdeckt ;)
Wer keine Lust auf Wandern hat, kann auch mit dem Kajak die Küste entlang paddeln.
Die Hardwood Hole
Ganz in der Nähe unseres Campingplatzes gibt es eine Wanderung zu dem tiefsten senkrechten Höhlenschacht Neuseelands mit 183m.
Wer möchte kann sich hier bis auf den Grund des Höhlensystems abseilen lassen, auf 357m.
Weiter ging es die Küste entlang, nach Takaka.
Takaka ist ein kleines "Hippi" Städtchen mit vielen interessanten kleinen Läden.
Hier gibt es auch ein deutsches Ehepaar, daß ein kleines Cafe führt und zu Weihnachten Schwarzwälder Kirschtorte und Apfelstrudel anbietet.
Nur eine halbe Stunde von Takaka entfernt gibt es die Motupipi Cave.
Wenn man zwischen 10 und 11Uhr da ist, scheint die Sonne direkt in die Höhle und die Stalaktiten schimmern in verschiedenen Farben :)
Nur 5km vom nördlichsten Punkt der Südinsel liegt der Wharariki Beach.
Dieser Strand ist die Heimat einer Seehundkolonie und wir hatten das Glück auch die jungen Seehunde beobachten zu können :)
Wer möchte, kann auch mit den Pferden am Strand entlang reiten :)
Immer wieder findet man im Landesinneren Wasserfälle und viele Wanderwege.
Die Pupu Springs
Diese Quelle ist für die Maori ein heiliger Platz und gilt als die reinste Form des Wassers. Dieses Wasser wird für Heilzwecke und Zeremonien genutzt und nur ausgewählte Taucher durften diese Quelle untersuchen.
Es ist der Wahnsinn - 14.000l Wasser pro Sekunde kommen aus den unterirdischen Quellen und die Sichtweite unter Wasser ist 63m.
Weiter ging es zu den Waheke Falls, die durch ein Erdbeben entstanden sind.
An der Westküste entlang, Richtung Punakaiki und Hokitika gibt es immer wieder sehr dichten Regenwald
viele paradisische Strände
und die Pancake Rocks.
Mit viel Fantasie sieht man auch die vielen aufgestabelten Eierkuchen aus Stein ;)
Mit viel Fantasie sieht man auch die vielen aufgestabelten Eierkuchen aus Stein ;)
Die Hokitika Schlucht
Verrückt wie milchig blau das Wasser ist.
Die Farbe kommt von dem abgeriebenem Gestein der Gletscher, weiter oben im Gebirge.
Verrückt wie milchig blau das Wasser ist.
Die Farbe kommt von dem abgeriebenem Gestein der Gletscher, weiter oben im Gebirge.
Franz Josef Gletscher
Nach nur einer Stunde Autofahrt am Dschungel entlang, gelangt man in eine Gletscherregion.
Nach nur einer Stunde Autofahrt am Dschungel entlang, gelangt man in eine Gletscherregion.
Weiter ging es über den Haastpass nach Wanaka.
Dort haben wir Silvester gefeiert und die anschließenden Tage ein paar Wanderungen unternommen.
Wanake liegt mitten in den Bergen an einem großen See.
Der Rob Roy Gletscher
Zwischen Wanaka und Queenstown findet man das älteste Hotel Neuseelands, das in der Goldrauschzeit 1860 eröffnet wurde und bis heute noch bewirtschaftet wird.
Queenstown
In dieser Stadt kann man so ziemlich alles machen. Von Fallschirmspringen bis Bungee Springen ist alles möglich und auch im Winter gibt es ein Skiresort, das nur 15 Minuten von der Stadt entfernt ist.
Ganz in der Nähe liegt die ehemalige Goldgräberstadt Arowtown, die eine
historische Chinesensiedlung wieder restauriert hat, um zu zeigen wie hart das Leben der damaligen Mienenarbeiter war.
Nach einem Tagesausflug nach Arowtown sind wir wieder zurück nach Queenstown gefahren um in den Bergen wandern zu gehen.
Weiter ging es Richtung Glenorchy zum Routeburn Track, den wir in einer Tageswanderung bis zum Gipfel und zurück gelaufen sind.
Wer möchte kann sich auch ein Bett in einen der Unterkünfte im Gebirge buchen.
Richtung Milford Sounds unterwegs haben wir an einem Wasserfall angehalten und das letzte Eis des Winters gesehen.
In dieser Region, in Eis und Kälte findet man den Kea.
Einen Papagei, der im Gebirge der Neuseeländischen Alpen lebt und sehr intelligent ist.
Die Milford Sounds
Der 15 Kilometer lange Fjord ist unglaublich schön und bei jedem Wetter ein Erlebnis.
Bei einer Rundfahrt mit einem kleinem Schiff kann man bis auf ein paar Meter an die bis zu 1200 Meter hohen Felswände kommen. Die höchste Erhebung ist der Mitre Peak (Bischofshut) mit 1692 Metern.
Man braucht schon sehr viel Glück den Milford Sound wolkenlos zu sehen, da diese Region zu den
regenreichsten Gebieten der Erde gehört (jährlich fallen hier bis zu 8000 mm Niederschlag).
Nur eine halbe Stunde von den Milford Sounds liegt die Hollyford Valley mit einem schönen Campingplatz.
Wer heiß duschen möchte, muss vorher Feuer machen :)
Das einzigste was in Neuseeland stört.
Die Sandflies sind überall und lästiger als Mücken.
Die Neuseeländer nehmen es gelassen ;)
Ein kleiner Zwischenstop auf dem Weg zur Ostküste ;)
Was für eine geniale Idee - Bus mit Terasse :)
Auch die Östküste von Neuseeland ist wunderschön, mit ihren vielen traumhaften Stränden und Buchten. Wir haben uns für den Campingplatz an der Curio Bay entschieden, der zwischen zwei Buchten liegt. Die eine ist mit Delfinen, die andere mit Pinguinen :)
Es gibt auch einen versteinerten Wald, der ca. 180 Mio. Jahre alt ist.
Wer Glück hat kann mit den Delfinen schwimmen.
oder Gelbaugenpinguine beobachten :)
Nur noch 4803km zum Südpol ;)
Wieder geht es die Küste entlang, Richtung Dunedin.
Auch die Sandfly Bay ist interessant.
Mit ihren Seebären
und Seelöwen.
Auf der Halbinsel Dunedin gibt es die einzigste Albatrosskolonie, die auf Festland brütet.
Hier lernen die jungen Albatrosse das Fliegen und können, wenn sie ausgewachsen sind, eine Flügelspanne von 3m erreichen und bis zu 9kg schwer werden.
Das Katiki Point Lighthouse
Nur
eine Stunde nördlich von Dunedin auf der Halbinsel Katiki befindet sich der hölzerne Katiki Leuchtturm, der 1878 in Betrieb genommen wurde. In dem Reservat leben viele Gelbaugenpinguine und Seehunde.
Die Gelbaugenpinguine sind sehr seltene, vom aussterben bedrohte Tiere und leben nur im südlichen Neuseeland und auf den Aucklandinseln.
Seit 2000 kümmert sich ehrenamtlich ein älteres Ehepaar um die Pinguine, bauen kleine Holzhütten zum Brüten und kümmern sich um verletzte oder kranke Tiere.
Nun verließen wir die Küste und sind ins Landesinnere Richtung Central Otago gefahren.
St. Bathans ist eine ehemalige Goldgräberstadt und in den alten Mienen kann man heutzutage baden gehen :)
Central Otago
Bei dem Poolburn Reservoir ist das Land sehr trocken und rau und viele Szenen vom Film "Herr der Ringe" wurden hier gedreht.
Voller Einsatz :)
Durch viele Bewässungssyteme ist (vor allem in der Region um Chromwell) ist ein riesiges Anbaugebiet für Äpfel, Wein und Steinobst entstanden.
Die Weinanbaugebiete sind die südlichsten der Welt.
Die Weinanbaugebiete sind die südlichsten der Welt.
Unsere Reise ging weiter zum Mount Cook,
dem höchsten Berg Neuseelands mit 3754m.
Es ist der Wahnsinn wie viele Sterne man in dieser Region sehen kann.
Die Luft am Tekapo See ist so klar, das hier eine Sternwarte gebaut worden ist.
Ein gutes Cafe darf da nicht fehlen ;)
35 Sekunden und Alles ist anders
Der 22. Februar 2011 veränderte alles in Christchurch.
Es war das 4945ste Nachbeben, das nach 35 Sekunden 75% der historischen Bausubstanz zerstörte und bis heute die Folgen noch zu sehen sind.
Es war das Wahrzeichen der Stadt und nun das Symbol der Katastrophe.
Leider ist immer noch unklar ob der Wiederaufbau finanzierbar ist.
Die nostalgische Tramway (Straßenbahn), die von 1905-1954 fuhr, fährt heutzutage nur noch im Zentrum der Stadt für Touristen. Zum Glück wurden die Wagons vom Erdbeben nicht zerstört.
Wir hatten einen super Straßenbahnführer, der sich viel Zeit für uns genommen hat :)
Trainingsgebäude für Polizeihunde.
In diesem Hotel wurden durch Probleme mit der Versicherung die Bauarbeiten noch nicht beendet.
die ehemalige Stadverwaltung
Das Leben geht weiter
Re:Start, eine Shopping Meile aus Frachtcontainern
Eine Zeichen für Wiederauferstehung und Wachstum
Ein großes Projekt von vielen.
Die Restaurierung des Arts Centre umfasst 23 Gebäude und bewegt sich im 300 Millionen Dollar Bereich.
Das war das höchste Gebäude in Christchurch.
Überall gibt es Malerein, die wieder Farbe in die Stadt bringen und die lehren Flächen etwas beleben.
Die New Regent Street hat zum Glück das Erdbeben ohne Schaden überstanden
und lockt sogar Zauberer ins Cafe ;)
schwere Entscheidung ;)
Bei einem verregneten Tag lohnt es sich in das kostenfreie Museum zu gehen.
Die Maori sind bekannt und berühmt für ihre Schnitzkunst.
Den größten Vogel der Welt (den ausgestorbenen Moa mit bis zu 4m Größe) haben die Maori bis zum letzten Vogel gejagd und gegessen.
Jadekunst der Maori
Art Deco Zeit
Der Kiwi
Wir haben ihn gefunden - wenn auch ausgestopft im Museum ;)
Man braucht schon sehr viel Glück den nachtaktiven Vogel in der freien Natur zu beobachten.
Die Antarktis ist gar nicht mehr so weit weg und es war sehr interessant zu sehen, wie die ersten Expeditionen durchgeführt worden sind.
Die ersten Schneemobile
Die letzten Tage haben wir am Strand verbracht und den neuseeländischen Sommer genossen :)
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