Dienstag, 10. März 2015

Laos


Laos
Ein Land der Einfachheit und Ürsprünglichkeit.
Unsere Reise begann in Vientiane, der Hauptstadt von Laos.


Pha That Luang - das nationale Heiligtum und Wahrzeichen des Landes





Immer wieder findet man sehr schöne Tempel in der Stadt.



  Diese Stadt hat ihre eigene Atmosphäre und man fühlt sich nicht wirklich wie in einer Haupstadt eines Landes. Alles geht sehr langsam und gemütlich und die meiste Zeit sind die Einwohner sehr nett und entspannt.


Einige Gebäude wurden in der französichen Kolonialzeit gebaut, wie zum Beispiel das "Arc de Triomphe" (Siegestor), ein Denkmal für die Gefallenen der Unabhängigkeitskriege.




Die ersten Tage verbrachten wir hier um unsere Reise zu planen und das Visum für Vietnam auf der Botschaft zu bekommen - Alles hat super geklappt :)



Mit dem Bus ging es weiter nach Luang Prabang


Wer einmal hier war wird diese Stadt lieben.

Diese wunderschöne koloniale Altstadt war bis 1975 die Königsstadt von Laos und liegt im bergigen Norden auf der Landzunge zwischen den Flüssen Mekong und Nam Khan.

Der Mix von laotischem und westlichen Leben ist wunderschön und man fühlt sich hier sehr wohl.


Überall findet man zwischen den alten französischen Fachwerkhäusern malerische buddhistische Tempel, kleine interessante Läden, Bars und Restaurants.






Seit 1995 ist die Altstadt als UNESCO Weltkulturerbe geschützt, wurde liebevoll restauriert und hat neue Bürgersteige und Laternen bekommen.




Reiswaffeln














Viele junge Mönche leben in Luang Prabang und werden hier ausgebildet. 


Das Tak Bat

Jeden Morgen verlassen hunderte von Mönche ihre Tempel mit ihren Almosenschalen um sie sich von den wartenden und kniehenden Buddhistes füllen zu lassen.
Die meisten Einheimischen geben ihnen Reis, die angereisten Buddhisten Obst.
Dieses Ritual ist die einzige Nahrungsquelle für die Mönche, die nach ihrer täglichen Route zurück in ihre Tempel kehren und nach zwölf Uhr fasten.











Nur eine Stunde von Luang Prabang entfernt befinden sich die beiden 
Wasserfälle Kunang-Si und Tat-Se in denen man auch baden kann.








Eine Stunde in die andere Richtung gefahren, befindet sich die Pak Ou Höhle, direkt am Mekong.



Im Inneren sind hunderte Buddhastatuen zu sehen. Während des Indochina-Krieges waren es noch mehr, damals wurden tausende privater Buddhas in der Höhle in Sicherheit vor Plünderungen gebracht.



Diese Buddhastatuen sind aus dem 15 Jahrhundert.




Ein riesiges Holztor schütze die Statuen vor Eindringlingen.




Nach einer Woche ging es mit dem Bus weiter nach Vang Vieng. 


Schneller wie 30km/h geht es nicht.
Die schmalen Straßen im Norden von Laos sind in einem schlechten Zustand, sodass der ganze Bus die ganze Zeit durchgerüttelt wird und die Fahrt von knapp 200km ganze 7Stunden dauerte.


Busreparaturen sind zwischen den Fahrten normal. Immer wieder wird angehalten und mit Brechstangen etwas zurechtgerückt oder mit dem Hammer festgeklopft.


Die Gegend um Vang Vieng ist unglaublich schön.
Der Dschungel und die bizarren Kalksteinformationen laden förmlich zum Kajaken, Wandern, Klettern oder Ziplining ein.



Wir entschieden uns fürs Klettern und Ziplining.
Schon verrückt, da ist man so weit von zu Hause entfernt und trifft hier Stefan aus Leizig :)



Die Aussicht auf Vang Vieng von unserer Bambushütte im Dschungel.








Schnell Foto machen und los gehts ;)






Wer braucht schon eine Dusche wenn wir uns an einem Wasserfall abseilen können ;)


Der nächste Morgen mit Blick auf den Sonnenaufgang von unserer Bambushütte.



Kaffee oder Tee mit heißem Wasser aus einem Bambusrohr ;)



Unser Team war super. Unser Guide war ein Einheimischer aus den Bergen und hat uns viele interessante Geschichten über seine Leute, sein Leben und seine Arbeit erzählt.






Unser Mittagessen :)


Wir wären gern noch etwas länger in Vang Vieng geblieben aber unser Bus nach Pakse war schon gebucht.


Ein Schlafbus mit Doppelstockbetten :)


Pakse selbst ist keine schöne Stadt aber der Ausgangspunkt für eine 3 tägige Rollertour ins Bolaven Plateau.


Das Bolaven Plateau liegt in einem alten Vulkan der vor Millionen von Jahren ausgebrochen ist und nun zu den fruchtbarsten Regionen des Landes zählt.



Unser erster Stop im Plateau - Mr. Vings Kaffee Farm



Seine Frau


Durch das milde Klima und die vielen Flüsse ist die Hochebene ideal für den Kaffeeanbau.



Mr. Vieng bietet eine sehr interessante Tour durch seine kleine Farm und erklärt vom Anbau der Kaffeepflanzen ( Robusta und Arabica) bis hin zum Mahlen der gerösteten Bohnen alles. 





Weiter ging es nach Tat Lo











Unser Guesthouse - Mama Pap


Unsere Aussicht zu den Nachbarn.


Wir hatten unseren Schlafbereich auf der hintersten Matraze mit Moskitonetz, für 3 Dollar die Nacht.


Die Familie ist sehr nett und wir wohnten direkt mit im Haus über der Küche :)





Am nächsten Tag ging es weiter zu den Wasserfällen.
Vorbei an Autohäusern mit Wasserbüffeln oder einem Weintraubenanbaugebiet.




Wo ist Fred? ;)







Nach einem kurzen Stop in einem Restaurant ging es weiter - Fred bestellte lieber Hühnchen ;)



Überall werden die Kaffebohnen zum Trocknen vor den Häusern ausgebreitet.








Tad Fane ist der höchste Wasserfall in Laos mit 120m.


Auf unserem Rückweg nach Pakse machten wir noch einen Abstecher in die Tempelanlage Wat Phou, in der Nähe von Champasak.


Dafür mußten wir nur den Mekong überqueren :)




Es gibt auch eine Autofähre.


Wir sind in der Trockenzeit hier und auf den ausgedürrten Reisfeldern laufen Rinder umher.


Die Tempelanlage Wat Phou gehört zum Unesco Weltkulturerbe.









Unsere letzten Tage in Laos verbrachten wir auf Don Det.
Ein Dorf in den 4000 Inseln im Süden von Laos.







In einem Tagesausflug kann man die beiden Inseln Don Kon und Don Det gut erkunden.



Wasserbüffel wohin man sieht.





Eine eingestürtzte Brücke - kein Problem ;)







Gut gestärkt und ausgeruht geht unsere Reise nun weiter nach Kombodscha.


Ob es da auch den berühmten Sticky - Reis gibt? ;)

Liebe Grüße in die Heimat
Denise & Frederic

1 Kommentar:

  1. Mein Gott habt Ihr es schön! Hier schneit es immer noch, bleibt also noch etwas weg. Steht die Heimreise schon? Frohe Ostern wünschen Euch Heinrich und Lena und Merle

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