Donnerstag, 9. April 2015

Kombodscha



Kombotscha - wir kommen :)

Die Grenzüberquerung von Laos nach Kombotscha hatte super geklappt und nach einem Tag Busfahrt erreichten wir Siem Reap.


Diese quirlige kleine Stadt ist das Tor zu Ankor Wat.
Die meisten Besucher sind tagsüber in den Tempelanlagen und kommen abends in die vielen Restaurants, Bars und Nachtmärkte.



Die Pup Street ist das Highlight am Abend.


Einer der kleineren Imbissläden auf Rädern.


Die meisten Leute sind sehr freundlich und hilfsbereit











Apsara Tanz - "Tanz der himmlischen Nymphen"

So wie die gesamte Khmer- Kultur von den Roten Khmer unterdrückt wurde, so war auch der "Tanz der himmlischen Nymphen" verboten. Viele Unterlagen wurden zerstört und Tänzerinnen und Lehrer getötet. Nur durch sehr viel Mut konnten einige Aufzeichnungen versteckt und gerettet werden. 
Dies und die Reliefs der tanzenden Göttinnen in Ankor Wat dienen nun als Vorbild der heutigen Aspara - Tänzerinnen, die wieder an der königlichen Universität in Pnomh Penh diesen Tanz lernen.


Auch Unesco hat diesen Tanz als wertvolles Kulturerbe der Meschheit anerkannt.


Neun Jahre lang geht die Auslildung zur Tänzer.




Ankor Wat 
Touristenmagnet und Pilgerstätte vieler Mönche.


Ankor Wat ist der größte Tempelkomlex der Welt und Unesco Weltkulturerbe.


Auf einer Gesamtfläche von mehr als 200 km² wurden nacheinander mehrere Hauptstädte und in deren Zentrum jeweils ein großer Haupttempel errichtet. Bis heute wurden bereits mehr als 1000 Tempel und Heiligtümer entdeckt und teilweise wieder liebevoll restauriert.





:)















Reliefs der Aspara Tänzerinnen.












Eine der vielen Restaurierungen.















Hier wurden Szenen zu dem Film "Tomb Raider" gedreht :)






















Ankor Wat - das Nationalsymbol Kombodschas








3 Tage verbrachten wir in den Tempelanlagen und sind voller Eindrücke
mit dem Bus weiter nach Phnom Penh gefahren.


Falls jemand noch einen Elektriker braucht ;)



Kleiner Snack für zwischendurch - fritierte Tarantel


Kakalake oder Grille



Qualitätsprüfung vor Auslieferung ;)


Phnom Penh ist die Hauptstadt Kombodschas und es ist immer in den Straßen viel los.























  
S21 - Das heutige Museum ist eine Gedenkstätte an die grausame Vergangenheit der Roten Khmer.

 
Die Roten Khmer wollten die Gesellschaft mit Gewalt in einen Agrarkommunismus umwandeln. Dieser Prozess umfasste auch die fast vollständige Vertreibung der Bevölkerung aus der Hauptstadt Phnom Penh und endete in einem Massenmord an der kambodschanischen Bevölkerung.


Zwischen 1,7 und 2,2 Millionen Kombodschaner wurden verfolgt, gefoltert und umgebracht.





Jeder Intelekueller wurde als Gefahr wahrgenommen und die gesamte Familie umgebracht. 
Lehrer, Ärzte, Ingenieure... auch die, die eine Brille trugen.




Um Patronen zu sparen, wurden Äxte, Stangen und Spaten benutzt.



Auf grausamste Weise wurden die Gefangenen gefoldert um an vermeindliche Informationen zu gelangen.


Nur wenige Kilometer von Phnom Penh entfernt, befindet sich eines von mehr als dreihundert Killing Fields in Kombodscha.


In diesen Stätten wurden bei politisch motivierten Massenmorden innerhalb von 4 Jahren über 200.000 Menschen umgebracht.


Babys wurden an einem Baum erschlagen und Gefangene enthauptet.



Dieses kleine "Geisterhäuschen" soll den armen Seelen Frieden und ein neues zu Hause geben.



Bis heute findet man in den Gruben Knochen und Stoff-Fetzen
der damaligen Gefangenen.


1979 wurde die Schreckensherrschaft der Roten Khmer durch vietnamesische Truppen beendet.


Sehr langsam erholt sich die Bevölkerung von den Grausamkeiten der Vergangenheit und baut Schritt für Schritt das Land, die Kultur und die Wirtschaft wieder auf.


93 % der Bevölkerung sind Buddhisten.





Der Königspalast







Napoleon war ein guter Freund des damaligen Königs.





Die abendliche Sportstunde wird gern von den Einheimischen angenommen 
- jeder kann mitmachen :)


Wir hatten eine sehr interessante Zeit und wünschen den Leuten in Kombodscha nur das Beste für die Zukunft. 

Unsere Reise geht nun weiter nach Vietnam und wir sind schon ganz gespannt wie es weiter geht.

Viele liebe Grüße in die Heimat
Denise & Frederic

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